Heute ist der 5.05.2026, und während die Sonne über Aichach-Friedberg aufgeht, steht eine neue Ära vor der Tür. Marc Sturm, der frischgebackene Landrat des Kreises, hat die Herausforderung angenommen. Doch wie wir wissen, ist der Weg zum Erfolg oft steinig – und so wird auch für Sturm der Start alles andere als leicht. Mit den Freien Wählern hat er eine kleine, aber engagierte Fraktion im Rücken, die immerhin 10 von 60 Sitzen im Kreistag erobert hat. Das klingt erst mal nach einem soliden Fundament, aber die Realität sieht anders aus.
Der Kreistag, das Herzstück des Landkreises, ist ein bunter Haufen. CSU mit 22 Sitzen, AfD mit 9, und die Grünen sowie die SPD mit jeweils 7 Sitzen – die Mischung ist alles andere als einfach. Breite Mehrheiten zu finden, könnte sich als echtes Puzzle entpuppen. Ein Alleingang mit der CSU wäre zwar möglich, aber die Mehrheit wäre dünn und könnte schnell in einen Sturm der Widerstände umschlagen. Man stelle sich vor, wie die Wogen in der Sitzung des Kreistags hochschlagen, wenn die verschiedenen Parteien ihre Interessen vertreten. Das wird spannend!
Die Aufgaben des Landrats
Was genau erwartet Marc Sturm nun? Er hat nicht nur die Verantwortung als Landrat für die laufenden Geschäfte, sondern auch die Aufgabe, die Kluft zwischen Nord- und Südkreis zu überbrücken. Das klingt einfacher als es ist, denn gerade in den Kommunen südlich der Autobahn leben die meisten Wählerinnen und Wähler. Hier wird Sturm gefordert sein, Ängste auszuräumen und Vertrauen zu schaffen. Schließlich ist er kein Unbekannter – als langjähriger Aichacher Stadtrat und ehemaliger Bürgermeisterkandidat bringt er eine gewisse Erfahrung mit, die er nun in die Waagschale werfen kann.
Der Kreistag selbst ist das wichtigste Organ des Landkreises und wird für sechs Jahre gewählt. Die aktuelle Wahlperiode läuft noch bis zum 30. April 2026. In diesem Gremium, bestehend aus dem Landrat und 60 Kreisräten, wird über alle wichtigen Angelegenheiten entschieden, es sei denn, sie werden an Ausschüsse übertragen. Die Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich, was bedeutet, dass die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, aktiv teilzunehmen und Fragen zu stellen. Das Formblatt zur Datenerhebung zur Fragestellung ist zwar etwas bürokratisch, aber hey, so ist das Leben.
Ein Ausblick auf die Zukunft
Die Wahl der Landratsstellvertreter wird ein erster, entscheidender Schritt in Richtung zukünftiger Zusammenarbeit mit anderen Parteien sein. Es bleibt abzuwarten, welche Richtung Sturm einschlagen wird – ob er auf Kompromisse setzt oder doch den direkten Weg geht. Das könnte sowohl für die politische Landschaft als auch für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis von großer Bedeutung sein. Schließlich ist es die Aufgabe des Kreistags, die Belange der Menschen zu vertreten und Lösungen für die Herausforderungen der Region zu finden.
So, was bleibt uns zum Schluss? Ein Blick auf die kommenden Monate zeigt, dass für Marc Sturm und den Kreistag noch jede Menge Arbeit ansteht. Die Herausforderungen sind mannigfaltig, die Erwartungen groß. Aber vielleicht, nur vielleicht, gelingt es ihm, die Bürgerinnen und Bürger hinter sich zu versammeln und neue Wege in Aichach-Friedberg zu beschreiten. Die Zeit wird es zeigen!