Am Freitag wurde in Aichach ein ganz besonderes Kapitel aufgeschlagen. Die Elisabethschule der Lebenshilfe Aichach-Friedberg feierte nicht nur ihren 40. Geburtstag, sondern auch die Einweihung eines Neubaus, der die Zukunft der Schule maßgeblich prägen wird. Die Aula der alten Schule, die fast vier Jahrzehnte treue Dienste geleistet hat, war Schauplatz eines feierlichen Festakts, der mit Gesang und Musik die Herzen der Anwesenden berührte.

Schulleiter Klaus Steinhardt hob in seiner Ansprache die enge Verbundenheit zur alten Schule hervor. Sie war nicht nur ein Gebäude, sondern ein Ort, an dem über 40 Jahrgänge, oftmals bis zu 15 Jahre lang, ihre Schulzeit verbracht haben. Musikalische Beiträge von Schülern der Schulvorbereitenden Einrichtung und der Mittelstufe sorgten für eine fröhliche Stimmung. Besonders berührend war ein eigens getextetes Lied, das der Schulchor unter der Leitung von Franz Breitsameter zum Besten gab. Es fiel auf, wie viele ehemalige Schulleiter, darunter Georg Weber und Christiane Nerb, unter den Gästen waren. Steinhardt würdigte deren unermüdliche Arbeit in der Schulentwicklung – ein echter Teamgeist, der die Feierlichkeiten durchzog.

Ein Meilenstein für die Bildung

Der Vorstandsvorsitzende Konrad Schwegler bezeichnete die Einweihung des Neubaus als einen echten Meilenstein. Der Neubau bedeutet einen „Quantensprung bei den Rahmenbedingungen“ für die Schule. Der alte Bau entsprach längst nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen und war somit nicht mehr tragbar. Bürgermeister Josef Dußmann betonte die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Stadt und Schule, die es ermöglicht hat, diesen Neubau zu realisieren.

Architekt Sebastian Murr übergab feierlich den Schlüssel für das neue Gebäude, in dem moderne Technik auf bewährte Unterrichtshilfen trifft. Die Gesamtkosten dafür beliefen sich auf knapp 20 Millionen Euro, wobei der Freistaat Bayern mit stolzen 18,3 Millionen Euro zur Seite stand. Ein weiterer Betrag von 1,8 Millionen Euro kam von der Aktion Sternstunden, was zeigt, wie wichtig das Projekt für die Gemeinschaft ist.

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Ein Blick in die Zukunft

Die Elisabethschule wird fortan nicht nur die pädagogische Arbeit optimieren, sondern auch ein Zeichen setzen für Inklusion und Chancengleichheit. Hier werden Kinder, die oft besondere Unterstützung benötigen, in einem modernen und einladenden Umfeld gefördert. Die Feierlichkeiten sind ein Zeichen dafür, wie wichtig Bildungseinrichtungen für die Entwicklung einer Stadt sind. Sie sind nicht nur Orte des Lernens, sondern auch des Miteinanders und der Gemeinschaft.

So wird der Neubau nicht nur ein Platz für Wissen und Wachstum sein, sondern auch ein Ort, an dem Freundschaften entstehen und Erinnerungen geschmiedet werden. Der Blick in die Zukunft ist voller Hoffnung und Vorfreude. Ein neues Kapitel hat begonnen, und die Elisabethschule ist bereit, es mit Leben zu füllen.

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