Heute ist der 9. Mai 2026 und in Friedberg, genauer gesagt im Kreis Aichach-Friedberg, sind die mobilen Radargeräte wieder aktiv. Zwei dieser Geräte sind momentan im Einsatz, und sie sind nicht gerade unauffällig. Wer also glaubt, unbemerkt zu schnell zu fahren, sollte sich vielleicht besser einen Moment besinnen. Die Positionen der Blitzer können sich im Laufe des Tages ändern, was die Sache nicht einfacher macht. Man könnte sagen, das ist wie ein Spiel, bei dem man nie genau weiß, wo die Fallen stehen.
Aktuell sind folgende Messstellen bekannt: In Ottmaring, im Bereich der St2379, wo ein Tempolimit von 100 km/h gilt. Ein Blitzer wurde um 14:14 Uhr aufgestellt, der andere bereits um 13:06 Uhr. Das bedeutet, dass die Autofahrer hier ganz besonders aufpassen sollten. Wer zu schnell fährt, könnte schnell in den Fokus der Radaranlage geraten – und das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch teuer werden.
Wie funktionieren die Blitzer?
Die Technik hinter diesen Geräten ist tatsächlich spannend! Radargeräte, egal ob mobil oder stationär, erfassen die Geschwindigkeit von Fahrzeugen durch den sogenannten Doppler-Effekt. Sie senden elektromagnetische Wellen aus, die von vorbeifahrenden Autos reflektiert werden. Anhand der Zeit, die diese Wellen benötigen, um zurückzukehren, wird die Geschwindigkeit berechnet. Soweit, so gut. Doch wie bei jedem technischen Gerät sind auch hier Messfehler möglich. Manchmal kann ein Spurwechsel während der Messung zu ungenauen Ergebnissen führen, oder ein Straßenschild könnte die Radarwellen verfälschen. Komisch, oder?
Wenn es dann tatsächlich zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung kommt, wird ein Foto gemacht. Dieses Bild wird dann zusammen mit dem Bußgeldbescheid per Post zugestellt. Überraschung! Und auch wenn man denkt, man könnte sich gegen diese Maßnahmen wehren – Einsprüche sind durchaus möglich, insbesondere wenn man den Verdacht hat, dass es einen Messfehler gab. Ein bisschen wie im Spiel: Manchmal kann man die Regeln hinterfragen.
Die Tücken der Technik
Aber mal ehrlich, die modernen Radaranlagen sind nicht nur einfach zu bedienen. Einige arbeiten sogar ohne sichtbaren Blitz und nutzen stattdessen Infrarotblitze oder Schwarzlicht. Das macht es für die Autofahrer noch schwieriger, sie zu erkennen. Und dann wäre da noch die Sache mit den Toleranzabzügen. Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h werden zum Beispiel 3 km/h abgezogen. Wer glaubt, mit einem nicht geeichten Gerät durchzukommen, könnte sogar die Toleranzgrenze anfechten. Das ist schon ein bisschen wie ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Autofahrern und den Behörden.
Insgesamt sind die mobilen Blitzer in Deutschland an stark befahrenen Straßen und Unfallschwerpunkten platziert. Man könnte fast sagen, sie stehen an den Orten, wo wir sie am wenigsten erwarten – oder vielleicht doch eher an den Orten, wo wir sie am dringendsten brauchen. Wer weiß, vielleicht wird der ein oder andere Autofahrer durch ein flüchtiges Blitzen daran erinnert, dass es nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch um Sicherheit geht.