Aichach im Aufruhr: Mühle plant Expansion – Anwohner in Sorge
Heute ist der 11.06.2026 und in Aichach brodelt es gewaltig. Die Bavaria Mühle, ein fester Bestandteil des regionalen Getreidehandels, plant die Erhöhung ihrer Produktionskapazität – von aktuell 290 Tonnen Mehl pro Tag auf satte 450 Tonnen. Dazu kommen noch 115 Tonnen Nebenprodukte, was insgesamt auf 565 Tonnen pro Tag hinausläuft. Ganz schön viel, könnte man sagen! Doch die Anwohner sind alles andere als begeistert. Der Lärm, der Staub, der Verkehr – alles Faktoren, die die Wohnqualität erheblich beeinträchtigen könnten. Und das ist ja nicht gerade ein Zuckerschlecken.
Die Mühle hat beim Landratsamt Aichach-Friedberg einen Genehmigungsantrag nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz eingereicht. Der Weg durch die bürokratischen Mühlen ist jedoch steinig. Ein Erörterungstermin, der ursprünglich für Ende Januar 2026 angesetzt war, wurde kurzerhand abgesagt. Laut den Verantwortlichen hat die Bavaria Mühle GmbH keinen Antrag auf Durchführung gestellt, und die rechtlichen Voraussetzungen sind somit nicht gegeben. Oh je, das klingt nach einem echten Durcheinander!
Änderungen im Antrag und Hoffnungen der Anwohner
Um den Bedenken der Anwohner Rechnung zu tragen, hat die Mühle bereits im März Änderungen am Antrag vorgenommen. Man möchte den durch die Produktion entstehenden Lärm und Staub verringern. Das klingt vielversprechend! Geplant ist, die Getreideannahmen und die Verladung vollständig einzuhausen. Außerdem soll eine automatische Steuerung dafür sorgen, dass während der Be- und Entladung alle Tore geschlossen sind – das sollte zumindest für eine gewisse Ruhe sorgen.
Die Schallschutzwand wird optimiert und auf bis zu sechs Meter erhöht. Klingt fast nach einem kleinen Hochhaus, oder? Trotz dieser Maßnahmen bleibt die Anzahl der nächtlichen Fahrten unverändert. Vielleicht nicht die beste Nachricht für die Nachtruhe der Anwohner, aber immerhin gibt es einen Lichtblick. Die Frist für Einwendungen gegen die Änderungen läuft bis zum 13. Juli – also genug Zeit für alle, die ihre Stimme erheben möchten.
Der lange Weg zur Genehmigung
Das Genehmigungsverfahren zieht sich wie Kaugummi. Die Einsichtnahme in die Anträge und Pläne war bis zum 12. Juni möglich, aber die öffentliche Beteiligung hat bereits stattgefunden. Der nächste Erörterungstermin steht am 10. September um 9 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes an. Hier wird sich zeigen, ob die Anpassungen der Mühle den gewünschten Effekt haben und die Sorgen der Anwohner gemildert werden können. Es bleibt spannend!
Während die Mühle also ihren Betrieb hochfahren möchte, stehen die Anwohner in der ersten Reihe und beobachten das Geschehen mit Argusaugen. Wer weiß, was noch auf uns zukommt… Die Situation bleibt angespannt, und das Thema wird uns sicherlich noch eine Weile beschäftigen. Schauen wir mal, wie sich die Wogen glätten oder ob es vielleicht doch noch mehr zu klären gibt. Aichach bleibt auf jeden Fall ein Ort der Veränderungen – ob zum Guten oder Schlechten, das wird die Zeit zeigen.
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